Name / Sitz Zweck Mitgliedschaft Pflichten Rechte Ausscheiden Organe Haftung Auflösung Nachlaßkommission nach unten

S  A  T  Z  U  N  G
des Düsseldorfer Philatelistenclub J A N  W E L L E M  e. V.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 22.05.2003

- § 1. Name und Sitz -

Der Verein trägt den Namen Düsseldorfer Philatelistenclub JAN WELLEM e. V. und hat seinen Sitz in Düsseldorf. Der Gründungstag ist der 20. April 1947. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Düsseldorf eingetragen. Für Rechtsstreitigkeiten ist der Gerichtsstand Düsseldorf. Der Verein ist Mitglied im "Verband der Philatelisten in Nordrhein - Westfalen e. V." und im "Bund Deutscher Philatelisten e. V."

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- § 2. Zweck des Vereins -

Der Verein dient der Philatelie durch:

1. Uneigennützige Belehrung und Förderung aller Vereinsmitglieder durch Erfahrungsaustausch in regelmäßigen Zusammenkünften.

2. Austausch von Briefmarken und philatelistischen Belegen aller Art.

3. Bekämpfung aller schädlichen Auswüchse auf philatelistischem Gebiet.

4. Schutz vor Fälschungen und Übervorteilungen.

5. Mitarbeit in lokalen und überregionalen Arbeitsgemeinschaften und Zusammenschlüssen.

6. Veranstaltungen von Briefmarkenschauen oder -ausstellungen.

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- § 3. Mitgliedschaft -

Vereinsmitglied kann jede unbescholtene Person werden, sofern sie die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt. Das Aufnahmegesuch ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Wird gegen die Aufnahme seitens eines Mitglieds ein begründeter Widerspruch erhoben, dann kann diese rückgängig gemacht werden. In diesem Falle besteht keine Verpflichtung zur Bekanntgabe der Gründe. Mit der Aufnahme wird der Aufgenommene der Satzung und allen sonstigen Bestimmungen des Vereins unterworfen. Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um die Postwertzeichenkunde oder um den Verein erworben haben. Die Ernennung erfolgt auf der Jahreshauptversammlung.

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- § 4. Pflichten der Vereinsmitglieder -

Die Vereinsmitgliedschaft verpflichtet zur uneigennützigen Mitarbeit an der Erfüllung der Vereinszwecke. Der Mitgliedsbeitrag ist spätestens im 1. Quartal des Jahres - möglichst bargeldlos auf ein Konto des Vereins - zu entrichten. Die Festlegung der Beitragshöhe erfolgt auf der Jahreshauptversammlung für das darauffolgende Jahr. Bei außerordentlichen Ereignissen kann eine Mitgliederversammlung einen anderen Beitragssatz bestimmen. Ehrenmitglieder und amtierende Mitglieder des Vorstandes zahlen keinen Beitrag.

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- § 5. Rechte der Vereinsmitglieder -

Die Mitglieder haben das Recht:

1. an den Sitzungen des Vereins teilzunehmen und das Stimmrecht auszuüben. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die es persönlich oder schriftlich abgeben kann.

2. den Verein mit seinen Einrichtungen in Anspruch zu nehmen (z. B. Auktionen und Neuheitendienst, Rundbriefe, Fachzeitungen, Kataloge, Prüflampen, Tauschzusammenkünfte, Beratung und Hilfestellung in allen philatelistischen Angelegenheiten durch Einschaltung der entsprechenden Bundesstellen des "Bund Deutscher Philatelisten e. V.").

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- § 6. Ausscheiden -

Das Ausscheiden aus dem Verein kann im Wege des Austritts oder des Ausschlusses erfolgen. Der Austritt kann nur zum Jahresschluß unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens vier Wochen erfolgen. Der Austritt muß dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Zuvor müssen alle Verpflichtungen dem Verein gegenüber erfüllt sein.

Der Ausschluß erfolgt durch den Vorstand. Der Ausschluß muß erfolgen:

1. Wegen Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.

2. Wegen unehrenhafter Handlungen.

Der Ausschluß kann erfolgen:

1. Wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Schädigung von Vereinsinteressen und - mitgliedern.

2. Bei regelmäßigem unerlaubtem Briefmarkenein- und -verkauf auf Tauschzusammenkünften des Vereins trotz entsprechender Verwarnungen.

3. Wegen Nichterfüllung von Beitragsverpflichtungen; die Ausschlußmöglichkeit besteht 14 Tage nach vergeblicher Anmahnung (per Einschreiben) eines sechs Monate rückständigen Beitrages.

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- § 7. Organe des Vereins -

Die Organe des Vereins sind:

1. der Vorstand,

2. die Hauptversammlung,

3. die Mitgliederversammlung.

zu 1.) Vorstand:

Der Vorstand besteht aus:

dem 1. Vorsitzenden,
dem 2. Vorsitzenden,
dem Schriftführer,
dem Schatzmeister,
den Obmännern für Neuheitenbeschaffung, Vereinsauktionen, Öffentlichkeitsarbeit und Ausstellungswesen, dem Jugendwart.

Der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB, der 1. Vorsitzende kann jedes Mitglied des Vorstandes zu seiner Stellvertretung beauftragen.

Der Gesamtvorstand führt die Geschäfte des Vereins. Der Vorstand wird auf unbestimmte Zeit gewählt. Er kann von der Hauptversammlung mit Zweidrittelstimmenmehrheit abgewählt werden. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus (z.B. Tod, Wohnungswechsel, Rücktritt oder Ausschluß); so bestimmt der Vorstand ein Mitglied aus seiner Mitte, welches die Funktion des Ausscheidenden übernimmt. Ist aus irgendwelchen Gründen dieses nicht möglich, muß innerhalb von 8 Wochen nach dem Ausscheiden eine außerordentliche Hauptversammlung zum Zwecke der Neuwahl der entsprechenden Vorstandsposition einberufen werden. Hat der Vorstand aus sich eine Besetzung vorgenommen, hat diese nur Gültigkeit bis zur nächsten Jahreshauptversammlung. Auf dieser muß neu gewählt werden.

Alle Mitglieder des Vorstandes haben die Aufgabe, den Vorsitzenden bei der Erledigung der Vereinsgeschäfte zu beraten und zu unterstützen. Vor wichtigen Entscheidungen oder Versammlungen ruft der Vorsitzende eine Vorstandssitzung ein.

zu 2.) Hauptversammlung:

Jedes Jahr nach Abschluß des am 31.12. endenden Geschäftsjahres, spätestens bis zum 1.3., findet die ordentliche Hauptversammlung statt, zu der alle Mitglieder schriftlich (per Drucksache) 21 Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Vorstand einzuladen sind. Anträge zur Hauptversammlung müssen mindestens 14 Tage vorher schriftlich beim Schriftführer eingereicht und begründet sein.

Der Vorstand erstattet den Geschäftsbericht und legt Rechenschaft über das Vereinsvermögen ab. Die Nachprüfung des Kassenberichts hat durch zwei hierzu gewählte Kassenprüfer zu erfolgen, die dem Vorstand nicht angehören dürfen. Die Kassenprüfer erstatten den Bericht über die Kassenprüfung schriftlich und verlesen ihn auf der Hauptversammlung. Die Mitglieder haben das Recht der Einsichtnahme. Die Hauptversammlung entlastet den Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.

Die Hauptversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit die Festsetzung der Vereinsbeiträge.

Bei Beschlüssen, die Satzungsänderungen betreffen, ist eine Zweidrittelstimmenmehrheit aller abgegebenen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen müssen schriftlich mit der Einladung zur Hauptversammlung den Mitgliedern zugestellt werden.

Eine außerordentliche Hauptversammlung muß vom Vorstand einberufen werden, wenn mehr als ein Drittel aller Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

zu 3.) Mitgliederversammlung:

Jede Vereinsversammlung ist beschlußfähig. Auf ihr können wichtige und eilige Anträge - soweit sie nicht Satzungsänderungen betreffen - durch einfache Stimmenmehrheit beschlossen werden. Über die Verhandlungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Verhandlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

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- § 8. Haftung -

Der Verein haftet für solche vermögensrechtlichen Verpflichtungen, die vom Vorstand des Vereins beschlossen sind.

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- § 9. Auflösung des Vereins-

Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung mit Dreiviertelstimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder beschloßen werden. Der Antrag hierzu muß vier Wochen vorher beim Vorstand von mindestens fünf Mitgliedern eingereicht werden. Bei der Auflösung beschließt die Hauptversammlung über die Verwendung des Vereinsvermögens mit einfacher Stimmenmehrheit.

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- § 10. Nachlaßkommission -

1. Im Bedarfsfalle ist eine Nachlaßkommission zu bilden. Die Nachlaßkommission besteht aus drei Mitgliedern, der als Berater der Neuheitenwart zur Verfügung steht.

2. Die Kommission wird auf Wunsch der Erben des verstorbenen Mitgliedes die bestmögliche Verwertung der hinterlassenen Objekte empfehlen oder durchführen. Für ihre Tätigkeit darf die Kommission keine Vergütung fordern. Ein evtl. durchzuführender Verkauf erfolgt im Auftrage der Erben. In einem solchen Fall ist auf Rechnung der Erben vom Erfolgsbetrag ein Prozentsatz schriftlich zu vereinbaren, der zur Deckung entstehender Unkosten verrechnet werden muß.

3. Die Erstbesichtigung der Objekte hat die vollständige Kommission durchzuführen und dabei die Spitzenwerte ab 50,- Michelmark (siehe Katalog der letzten Ausgabe) listenmäßig zu erfassen.

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Die Satzung wurde auf der Hauptversammlung am 21. Januar 1968 genehmigt und auf den Jahreshauptversammlungen 1970, 1972 und 1980 ergänzt bzw. geändert.


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